GV Immergrün Rockenberg

Schlechte Menschen haben keine Lieder.

Jahreshauptversammlung am 24.03.2017

Wie jedes Jahr im März tagten auch in diesem Jahr die Mitglieder des Gesangverein Immergrün, um sich vom Vorstand über das Vereinsgeschehen im vergangenen Jahr, die finanzielle Lage des Vereins und geplante Termine informieren zu lassen. Außerdem waren sieben Vorstands-Ämter zu vergeben.

Darüber hinaus geb es wichtige Dinge, die besprochen oder vorgetragen werden mussten.

Doch zunächst begrüßte die erste Vorsitzende, Birgit Mende, die Anwesenden und stellte fest, dass zur diesjährigen Jahreshauptversammlung ordnungsgemäß geladen worden war und keine Anträge zur Tagesordnung vorlagen. Sie übergab das Wort anschließend an Sonja Brüser, die erste Schriftführerin des Vereins, die den Tätigkeitsbericht für das vergangene Jahr vortrug. An dieser Stelle wurde unter anderem die Teilnahme am Frühlingssingen in Echzell, ein Konzert im Rahmen der Licher Kulturtage und der Tagesausflug nach Koblenz genannt.

Anschließend berichtete die zweite Rechnerin, Roswitha Ziegler, über die Entwicklung der Mitglieder in den letzten Jahren. Zwar mache sich in der Altersstruktur des Vereins – wie in vielen anderen Bereichen auch – der demographische Wandel bemerkbar, dennoch erreichte der Verein mit derzeit über 400 Mitgliedern wieder eine Größe, die er zuletzt 2009 verzeichnen konnte.

Die beiden Chorsprecher Kathrin Bauer (für den Cantico Verde) und Joachim Weil (für den gemischten Chor und den neuen Männerchor) ließen noch einmal die einzelnen Stationen der Chorarbeit 2016 Revue passieren. Als besonderes Highlight war natürlich das Chorprojekt „Vivaldi Zeit“ zu nennen, das im Mai 2016 startete und mit einem außergewöhnlich schönen Weihnachtskonzert endete, bei dem das Gloria in D von Antonio Vivaldi mit Orchester und Solistinnen aufgeführt wurde. Für die Sängerinnen und Sänger war die gemeinsame Probenzeit eine besondere und intensive Erfahrung, die niemand missen möchte. Erfreulich ist zudem, dass durch das Chorprojekt 5 neue Sängerinnen und Sänger den Weg zum Immergrün gefunden haben.

Auch wenn die Faschingsveranstaltungen noch nicht so lange zurück liegen, lauschten die anwesenden Mitglieder gespannt dem Bericht der Abteilung Karneval. Martin Wettner trug stellvertretend für Alina Cornella, die an diesem Abend leider verhindert war, vor, wie erfolgreich auch in diesem Jahr die Narrensitzung, der Kindermaskenball und auch die Weiberfastnacht in Oppershofen war.

Beim Immergrün ist es Tradition, dass besonders fleißige Sängerinnen und Sänger, nämlich diejenigen, die nicht mehr als insgesamt dreimal bei den Chorproben in einem Jahr gefehlt haben, ausgezeichnet werden und ein kleines Geschenk erhalten. In diesem Jahr bekamen Gertrud Busold, Annie Bayer, Gertrud Walter, Rolf Bayer, Svenja Rosenberger, Annette Müller, Evelyn Ziegler und Birgit Mende eine Flasche Wein als Dankeschön für ihren zuverlässigen Probenbesuch.

Bemerkenswert war auch die anschließende Ehrung der Mitlieder, deren langjährige Treue zum Verein mit einer Urkunde und einem Weinpräsent gewürdigt wurde.  So wurde Bruno Bingel für 60 Jahre Mitgliedschaft geehrt; er singt noch heute im Bass des gem. Chores. Berthold Wild war in seinen 50 Jahren Mitgliedschaft lange Zeit auch aktiver Sänger und hat dem Verein insbesondere als Vorstandsmitglied gedient. Für 40 Jahre Mitgliedschaft wurde Martin Wettner geehrt; er steht seit dem 17. Lebensjahr für den Immergrün auf der Bühne und war in der Vergangenheit sogar Erster Vorsitzender des Vereins. Für das Faschingstreiben in Rockenberg ist er eine zentrale Persönlichkeit, die nicht mehr wegzudenken ist. Als einzige Dame in der Runde wurde Hannelore Schulze für 35 Jahre Mitgliedschaft geehrt.

Bei diesem Tagesordnungspunkt ergriff Joachim Bader,  Schriftführer des Hausberg-Wettertal-Sängerbunds (HWS), das Wort. Dieser war zusammen mit Reinhold Nauheimer, dem Pressewart des HWS, gekommen, um den diesjährigen Jubilaren die entsprechenden Urkunden und Anstecknadeln zu überreichen.

Bei den anschließenden Vorstandswahlen konnten die meisten Ämter glücklicherweise durch Wiederwahl erneut besetzt werden.

Birgit Mende kündigt zu guter Letzt noch verschiedene Termine an und bedankte sich bei allen Anwesenden noch einmal für ihr Kommen, bevor alle den Heimweg antraten.